Lisa und der Maler

Der Maler Philipp Marton (Thomas Busse) lebt seit einigen Jahren, aufgrund eines schweren Schicksalsschlags, zurückgezogen auf einem alten Landgut. Eines Tages, während Philipp draußen malt, taucht eine junge Frau auf, die völlig betrunken in seiner Nähe zusammenbricht. Er nimmt sich der Bewusstlosen an und lässt sie in seinem Haus ihren Rausch ausschlafen.

Als sich die beiden am anderen Morgen begegnen treffen zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Lisa (Julia Domenica) schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch, hat ständig finanzielle Probleme, ist frustriert, desillusioniert, vor allem was Männer betrifft, sie trinkt viel zu viel und sieht keinen wirklichen Sinn im Leben.

Philipp dagegen ist ein gereifter, tiefgründiger Mensch, standfest und authentisch, der viel über das Leben nachgedacht hat und für sich Antworten fand, die ihm Halt geben. Doch auch ihn quält tief im Herzen eine scheinbar nicht zu heilende Wunde.

Das Spannungsverhältnis zwischen Lisa und Philipp, ihre Abneigung und Faszination füreinander, bringen Themen an die Oberfläche, die beide Protagonisten innerlich aufwühlen. Vor allem steht die Frage nach dem Sinn des Lebens im Vordergrund! Gegensätze ziehen sich bekanntlich an und so kommen sie sich näher. Doch dann nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung und ihre aufblühende Zuneigung wird auf eine harte Probe gestellt.

 

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