Golfprofi wird Bauherr

Der schönste Sportplatz der Welt

„Als sportliche Familie mit Kindern war es für uns immer klar, dass wir ein Haus bauen wollen, in dem die Kinder viel Platz haben und sich drinnen und drum herum austoben können.“ Platz haben die Kinder Paul (6) und Luise (3) von Golfprofi Florian Fritsch und seiner Frau Inga in ihrem frei geplanten Finger-Haus mehr als genug: Die über 230 Quadratmeter sind für die Familie der schönste Spiel- und Sportplatz der Welt.

Mitten im idyllischen Neckartal liegt das Haus der Familie Fritsch, die mit dem Bau ihres Hauses zu den familiären Ursprüngen von Inga Fritsch zurückkehrten. „Ich bin hier aufgewachsen und meine ganze Familie lebt hier. Deshalb waren wir sehr froh, als wir den Bauplatz in Neckargemünd fanden“, erzählt die Bauherrin von dem Ort, an dem auch Großstadtkind Florian schnell heimisch wurde. Der ergänzt begeistert: „Ich komme eigentlich aus München. Den Trubel dort vermisse ich aber überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: Ich bin beruflich viel unterwegs und wenn ich wieder zu meiner Familie zurückkehre, kann ich richtig abschalten. Außerdem haben wir hier alles, was wir brauchen direkt in der Nähe.“

Bauherrin Inga übernahm die Suche nach einem passenden Fertighaus-Anbieter im Alleingang. Dass die Wahl auf FingerHaus fiel, verwundert nicht. „Freunde von uns hatten bereits gute Erfahrungen mit dem Bau ihres Finger-Hauses gemacht und auch im Internet konnte ich nichts Negatives über den Hersteller finden.“ Ihren Ehemann Florian überraschte sie mit einer bis dahin unbekannten Begeisterung für Architektur und ihrer detaillierten Vorstellungskraft: „Sie hat ungeheuer viel positive Energie entwickelt und als es an die Detailplanung ging, zeigte sie mir Skizzen von der Raumaufteilung und den einzelnen Räumen, die sie im Vorfeld angefertigt hatte. Die waren maßstabsgetreu und sahen aus, als kämen sie von einem Architekten. Sie hatte von jedem noch so kleinen Detail eine genaue Vorstellung“, erzählt er bewundernd.

Das Paar entschied sich für eine Stadtvilla mit Walmdach, die sie, bedingt durch die Grundstücksform, völlig frei planten. „Wir wollten das Grundstück maximal ausnutzen und mussten deshalb eine individuelle Lösung finden“, so Inga Fritsch. Von Sympathie geprägt war die Zusammenarbeit mit ihrem FingerHaus-Architekten von Anfang an. „Er hat genau verstanden, was wir wollten und worauf es uns ankommt“, ergänzt  die Bauherrin, die während der Bauphase fast täglich auf der Baustelle war, während ihr Mann von einem Golfturnier zum Nächsten reiste. „Alles funktionierte reibungslos. Die Bauarbeiter waren alle unheimlich nett und die Baustelle so ordentlich, dass viele unserer Freunde es kaum glauben konnten. Die hatten andere Erfahrungen gemacht“, erzählt Inga und ergänzt: „Wir wohnen am Rand eines Neubaugebiets und wissen aus vielen Erzählungen unserer Nachbarn, dass es beim Bau eines Hauses auch ganz anders laufen kann.“

Mit einem Ankleidezimmer zwischen Elternschlafzimmer und Bad erfüllte sich Inga Fritsch einen Herzenswunsch: „Das war mir ganz wichtig“, erklärt die Bauherrin, die aus praktischen Gründen auch den Wäscheraum neben das Schlafzimmer in der ersten Etage verlegte. „Ich möchte zum Waschen nicht jedes Mal in den Keller gehen, sondern den Raum lieber dort haben, wo die meiste Wäsche anfällt“, erklärt sie.

Als Profisportler bestand Florian Fritsch dagegen nur auf einen geräumigen Hobby- und Sportraum im Keller – und den bekam er auch. „In meinem Elternhaus gab es auch so einen Raum im Keller, in dem konnten wir uns als Kinder nach Herzenslust austoben. Da wurden auch die Kindergeburtstage und Partys gefeiert“, erinnert er sich. Mit seinem siebenjährigen Sohn spielt er hier nicht nur Tischtennis: „Er liebt Fußball und steht mit großer Leidenschaft im Tor. Wir bauen hier auch oft zwei Tore auf und machen Torschusstraining. Außerdem stehen hier noch jede Menge Fahrzeuge der Kinder.“

Dreh- und Angelpunkt der Familie ist jedoch der großzügige Wohn-, Ess- und Kochbereich im Erdgeschoss, der so viel Platz bietet, dass ihn die Kinder bei schlechtem Wetter schon mal mit einem Sportplatz verwechseln. „Dann donnert Paul beim Eishockey-Spielen mit seinen Bällen gegen die Scheibe und ich freue mich über ähnliche Bilder, wie ich sie noch aus meiner eigenen Kindheit in Erinnerung habe. Bloß jetzt darf ich sie aus einer anderen Perspektive noch einmal erleben“, sagt Florian Fritsch zufrieden. Platz für gemeinsame Kochexperimente bietet der Tresen in der zum Essbereich offenen Küche, in der Inga Fritsch täglich das Essen für ihre Familie zubereitet. „Ich wollte unbedingt eine große Küche mit viel Fläche. In unserer alten Wohnung war die Küche viel zu klein dafür, aber hier haben wir Platz zum Kochen und Backen und die Kinder können bei allem dabei sein“, erzählt sie.

Die Bauherrin liebt den Blick durch die beiden großen Schiebetüren in den Garten. „Unser Wohnzimmer ist sehr gemütlich und die Kinder sitzen hier total gern abends vor dem Kamin“, ergänzt sie die Vorzüge des offenen Grundrisses. Verwöhnt von der morgendlichen Sonne, ist die Terrasse nach Osten ausgerichtet. „Für mich die ideale Himmelsrichtung, freut sich Florian Fritsch, „ich bin ja schon beruflich den ganzen Tag in der Sonne und freue mich am Nachmittag umso mehr über ein schattiges Plätzchen zum Entspannen. Und wenn es morgens noch etwas kühler ist, genießen wir die wärmenden Sonnenstrahlen am Frühstückstisch.“

Dass sich das Paar in ihrem neuen Finger-Haus so wohl fühlt, liegt sicherlich auch an der Nachbarschaft, in der es wenig Zäune, dafür aber viel Verständnis für das Leben jenseits des Gartenzauns gibt. „Alle unsere Nachbarn haben Kinder, die miteinander spielen und es stört niemanden, wenn man durch den Garten des anderen läuft, um nicht an der Hauptstraße entlang laufen zu müssen. “

Etwas weiter oben, unter dem Walmdach, lässt der Bauherr seine Blicke bis hinüber zum Neckar streifen. „Mein Büro hat eine sehr schöne Atmosphäre und bietet einen fantastischen Blick“, freut er sich und schwärmt: „Durch die Dachflächenfenster kann ich über die Täler sehen und die wunderschöne Landschaft genießen. Das hatte ich von der Lage total unterschätzt.“ Mit identischem Grundriss dient der zweite Raum in der obersten Etage momentan noch als Gästeraum und erweitertes Spielzimmer. „Gerade hat Paul hier seine Carrera-Bahn aufgebaut“, so der Familienvater über den als drittes Kinderzimmer geplanten Raum, der bald gebraucht wird. „Kind Nummer drei ist unterwegs“, freut sich das Paar.

Die Bemusterung schließlich machte Inga Fritsch so viel Spaß, dass sie die drei Tage bei FingerHaus als „den besten Urlaub ihres Lebens“ beschreibt, während sich ihr Ehemann mit den ganzen Kleinigkeiten nicht beschäftigen wollte. An den Entscheidungen, die seine Frau schließlich traf, hat er jedoch auch ein Jahr später nichts auszusetzen. „Wir hatten einen Friedensvertrag. Sie durfte alles entscheiden und ich dafür später nicht meckern. Aber dazu gab es auch wirklich keinen Grund“, lacht er. Nur bei der Auswahl des Holzfußbodens im Wohnzimmer mischte er sich ein. „Sie wollte heller, ich dunkler, aber jetzt ist sie mit dem etwas dunkleren Eichenboden auch sehr zufrieden“, erklärt er.